Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV2)

Sie haben Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2? Auf dieser Seite haben wir aktuelle Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen auch im Zusammenhang mit unserem Krankenhaus zusammengestellt.

Wie ist die aktuelle Besucherregelung (ab 1.7.2020)?

Das Krankenhaus ist weiterhin für Besucher geschlossen. Ausnahme sind Notfallpatienten (nur im Ausnahmefall mit 1 Begleitperson), Patienten mit Termin zur Untersuchung oder Behandlung und registrierte Angehörige.

Wichtig für Patientenbesuche:

  • Für die gesamte Dauer des Krankenhausaufenthaltes ist pro Patient eine feste Besuchsperson erlaubt. Der Patient muss seinen Besucher vorab auf seiner Station anmelden, da Name und Telefonnummer ebenso wie die Besuchszeiten aufgrund der gesetzlichen Vorgaben registriert werden müssen.
  • Ein Besuch ist einmal täglich in der Zeit von 13 bis 19 Uhr für maximal eine Stunde möglich.
  • Zum Schutz aller Patienten trägt jeder Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Weiterhin sind alle Telefone in den Patientenzimmern freigeschaltet und stehen kostenlos zur Verfügung.

Wichtiger Hinweis: Personen mit akuten Erkältungssymptome (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Heiserkeit), akutem Geruchs- oder Geschmacksverlust, Fieber, eigener Erkrankung an COVID-19 in den letzten 4 Wochen oder Kontakt zu COVID-19-Patienten in den letzten 14 Tagen dürfen das Krankenhaus als Besucher oder Begleitpersonen nicht betreten.

 

Ich habe einen Termin in der Sprechstunde? Was muss ich beachten?

Der Sprechstundenbetrieb wird aufgrund der hygienischen Vorgaben so gestaltet sein, dass möglichst keine Wartezeiten entstehen. Alle Besucher müssen aber während ihres Aufenthaltes im Wartebereich entsprechend den behördlichen Vorgaben auf jeden Fall einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Begleitpersonen sind nur ausnahmsweise bei hilfsbedürftigen Patienten oder in besonders schwierigen Situationen erlaubt. Dies erfordert eine Genehmigung des Chefarztes.

Bitte beachten Sie: Aus Sicherheitsgründen können Sie das Krankenhaus nicht durch den Haupteingang (Holzstraße) verlassen. Der Ausgang befindet sich zurzeit auf der Rückseite des Hauses (Vincentius-Straße). Hier kann Sie ein Angehöriger oder ein Taxi nach Ihrem Termin wieder abholen.

Wie kann ich mich testen lassen?

Das Abstrichzentrum in der Halle 101 in Speyer ist geschlossen. Bitte wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt.

Wie kann ich mich schützen?

Am besten können Sie sich durch regelmäßiges Händewaschen schützen: mind. 20 Sekunden mit Wasser und Seife. Husten und niesen Sie in ein Taschentuch oder in die Ellenbogenbeuge. Verwenden Sie Taschentücher nicht mehrmals. Verzichten Sie auf Händeschütteln und engen körperlichen Kontakt. Halten Sie Abstand zu Erkrankten (ca. ein bis zwei Meter). Diese Vorsichtsmaßnahmen gelten für alle Atemwegsinfektionen und sind für uns alle wichtig!
 

Was sind die Symptome der Erkrankung?

Es ist gerade Grippezeit und die Symptome der Coronavirus-Erkrankung ähneln denen einer Erkältung. Fieber, Husten, Unwohlsein, manchmal begleitet von Durchfall. Schnupfen wird eher selten beobachtet. Bei schweren Verläufen mit massiver Virusvermehrung in den unteren Atemwegen tritt Atemnot auf
 

Was soll ich tun, wenn ich Anzeichen eines grippalen Infekts habe (z.B. Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Fieber?)

Bleiben Sie zuhause, um eine mögliche Verbreitung zu vermeiden. Rufen Sie Ihren Hausarzt an oder die 116 117, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Abends und am Wochenende sind die Bereitschaftsdienstzentralen erreichbar.

Die Ärztliche Notfalldienstzentrale der BDZ Speyer befindet sich in der Paul-Egell-Str. 33 im Eingangsbereich in unmittelbarer Nähe zur Zentralen Aufnahme (ZNA) des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses: Telefon: 06232 19292 oder 06232 116117

  • Mittwoch: 14.00 bis 24.00 Uhr
  • Freitag: 16.00 bis 24.00 Uhr
  • Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage: 08.00 bis 24.00 Uhr

Niedergelassene Ärzte verschiedener Fachrichtungen stellen dort die medizinische Versorgung der Bevölkerung z außerhalb der Sprechstundenzeiten sicher. Zum Einzugsbereich der BDZ Speyer gehören die Stadt Speyer, die VG Römerberg-Dudenhofen mit Dudenhofen, Harthausen und Hanhofen, Römerberg mit Berghausen, Heiligenstein und Mechtersheim sowie Böhl-Iggelheim.
 

Was mache ich, wenn ich befürchte, mich angesteckt zu haben? Z. B. wenn ich Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte?

Wichtig zu wissen: Wenn Sie keine Erkrankungssymptome haben, ist eine Abstrichuntersuchung sinnlos, weil das Virus noch nicht nachweisbar ist. Ein negativer Abstrich schließt in diesem Fall eine Infektion mit SARS-CoV2 nicht aus.

  • Bitte kontaktieren Sie telefonisch Ihren Hausarzt. Gehen Sie nicht direkt in die Praxis, um eine Ansteckungsgefahr für andere zu vermeiden.
  • Das Bürgertelefon des Rhein-Pfalz-Kreises erreichen Sie unter der Telefonnummer 0621 5909 5800 von Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr.
  • Außerhalb dieser Zeiten berät die Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 (bitte keine Vorwahl verwenden). Weitere Infos finden Sie unter www.116117.de


Wann besteht ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2?

  • wenn man innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet gewesen ist,
  • wenn man Kontakt zu einem COVID-19-Patienten hatte.

Menschen, auf die eines dieser Kriterien zutrifft, sollten zunächst zu Hause bleiben und das Gesundheitsamt informieren. Von dort aus wird das weitere Vorgehen festgelegt.


Wie läuft ein Test auf SARS-CoV-2 ab?

Die Probenentnahme erfolgt aus den oberen Atemwegen (Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum). Die Proben werden durch einen molekularbiologischen Test auf das SARS-CoV-2 getestet.


Wie lang ist die Inkubationszeit?

Die Zeitspanne zwischen Übertragung des Erregers und Ausbruch der Krankheit kann bis zu 14 Tage betragen. Währen der Inkubationszeit , das heißt vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen kann der Erreger in Abstrichuntersuchungen nicht nachgewiesen werden.
 

Ist das Sankt Vincentius Krankenhaus gut vorbereitet?

In seiner Erscheinungsform ist das Coronavirus keine unbekannte Bedrohung, sondern ähnelt dem alljährlich auftretenden Grippevirus (Influenza): Wie diese wird es durch Tröpfcheninfektion übertragen und es verursacht auch ähnliche Symptome. Auf der Grundlage unserer Erfahrungen mit Grippewellen und auch aufgrund des hohen Stellenwertes der Hygiene in unserem Krankenhaus sind wir daher gut gerüstet. Gemäß den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) haben wir Räumlichkeiten eingerichtet, Strukturen geschaffen und genügend persönliche Schutzausrüstung wie Masken, Handschuhe und Schutzkittel vorrätig, um die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeiter zu gewährleisten.


Wie kann die Zentrale Notaufnahme betroffene Patienten erkennen?

Wir haben in unserer Zentralen Notaufnahme einen speziellen Wartebereich und einen eigenen Untersuchungsraum für alle Patienten mit grippalen Symptomen eingerichtet, um potentielle Grippe- und COVID-19-Patienten von Anfang an von anderen Kranken zu trennen. So möchten wir vermeiden, dass sich Patienten untereinander anstecken. Die weitere Vorgehensweise richtet sich streng nach den aktuellen RKI-Vorgaben.

Patienten, die mit grippalen Symptomen und Fieber stationär aufgenommen werden, werden umgehend mit einem Grippe-Schnelltest auf Influenza getestet. Dies ist ein qualitativer Abstrich-Test aus dem Rachen zum Nachweis von Influenza-Antigenen, der innerhalb einer halben Stunde ein Ergebnis liefert. Fällt dieser Erst-Test positiv aus, ist eine Infektion mit dem Influenza-Virus (der eigentlichen „Grippe“) als Ursache seiner Symptome gesichert. Der Patient wird dann isoliert auf einer internistischen Station behandelt.

Bei allen anderen stationären Patienten, bei denen die Ursache des Fiebers und der Erkältungssymptome zunächst unklar bleibt, erfolgen weitere Untersuchung auf Influenza und auf Covid-19 im renommierten Labor Limbach in Heidelberg. Diese Ergebnisse liegen aber erst nach 48 Stunden vor. In diesem Zeitraum werden die Patienten getrennt von anderen Kranken auf einem speziell dafür vorbereiteten Isolierbereich von gesondert geschultem Pflegepersonal und Ärzten betreut. Dafür halten wir Zimmer frei.


Sind die Mitarbeiter im Krankenhaus gut vorbereitet?

Seit vielen Jahren schulen wir alle unsere Mitarbeiter regelmäßig im Umgang mit übertragbaren Infektionen. Zusätzlich haben wir in den letzten Wochen immer wieder spezielle Fortbildungen zu COVID-19 durchgeführt. Dabei setzen wir alle Vorkehrungen (z.B. Schutzausrüstung) gemäß der jeweils aktuellen Empfehlung des Robert-Koch-Institutes wie auch der WHO um.

Weiterhin bieten wir unseren Mitarbeitern jährlich die Teilnahme an einer Influenza-Impfung an, um sie ebenso wie unsere Patienten vor Grippe zu schützen.
 

Weitere Informationen über den Coronavirus

Wichtige Hinweise und Fakten zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Robert Koch-Instituts (RKI)

Alle wichtigen Informationen in einer Übersicht, bietet die Homepage des Besundesgesundheitsministeriums

Aktuelle Hinweise zur Situation in der Region finden Sie auf der Homepage des Rhein-Pfalz-Kreises. Aufgrund der großen Nachfrage wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses erreichen Sie unter der Telefonnummer 0621 5909 5800 von Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr.