Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV2)

Sie haben Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2? Auf dieser Seite haben wir aktuelle Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen auch im Zusammenhang mit unserem Krankenhaus zusammengestellt.

 

Das Krankenhaus ist weiterhin für Besucher geschlossen. Zutritt haben Notfallpatienten (nur im Ausnahmefall mit 1 Begleitperson) und Patienten mit Termin zur Untersuchung oder Behandlung sowie mit Einschränkungen auch registrierte Angehörige von Patienten.

Wichtig für Patientenbesuche:

  • Für die gesamte Dauer des Krankenhausaufenthaltes ist pro Patient eine feste Besuchsperson erlaubt. Der Patient muss seinen Besucher vorab auf seiner Station anmelden, da Name und Telefonnummer ebenso wie die Besuchszeiten aufgrund der gesetzlichen Vorgaben registriert werden müssen.
  • Ein Besuch ist einmal täglich in der Zeit von 13 bis 19 Uhr für maximal eine Stunde möglich.
  • Zum Schutz aller Patienten trägt jeder Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Weiterhin sind alle Telefone in den Patientenzimmern freigeschaltet und stehen kostenlos zur Verfügung.

Wichtiger Hinweis: Personen mit akuten Erkältungssymptome (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Heiserkeit), akutem Geruchs- oder Geschmacksverlust, Fieber, eigener Erkrankung an COVID-19 in den letzten 4 Wochen oder Kontakt zu COVID-19-Patienten in den letzten 14 Tagen dürfen das Krankenhaus als Besucher oder Begleitpersonen nicht betreten.

Der Sprechstundenbetrieb wird aufgrund der hygienischen Vorgaben so gestaltet sein, dass möglichst keine Wartezeiten entstehen. Alle Besucher müssen aber während ihres Aufenthaltes im Wartebereich entsprechend den behördlichen Vorgaben auf jeden Fall einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Begleitpersonen sind nur ausnahmsweise bei hilfsbedürftigen Patienten oder in besonders schwierigen Situationen erlaubt. Dies erfordert eine Genehmigung des Chefarztes.

Bitte beachten Sie: Aus Sicherheitsgründen können Sie das Krankenhaus nicht durch den Haupteingang (Holzstraße) verlassen. Der Ausgang befindet sich zurzeit auf der Rückseite des Hauses (Vincentius-Straße). Hier kann Sie ein Angehöriger oder ein Taxi nach Ihrem Termin wieder abholen.

Das Abstrichzentrum in der Halle 101 in Speyer ist geschlossen. Bitte wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt.

Weiterhin geöffnet sind die Abstrichzentren in Landau (aktuelle Öffnungszeiten und Adresse über www.landau.de oder Bürgertelefon der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstrasse: 06341-940 555) und am Klinikum Ludwigshafen (Bremserstraße 79, 67063 Ludwigshafen, Telefon: 0621 503-0; geöffnet täglich von 8 bis 18 Uhr). Bitte beachten Sie, dass Abstrichuntersuchungen auf das SARS-CoV-2-Virus nur bei Krankheitssymptomen oder in gesetzlich geregelten Ausnahmesituationen (zum Beispiel auf Anordnung des Gesundheitsamtes) kostenfrei sind.

Am besten können Sie sich durch regelmäßiges Händewaschen schützen: mind. 20 Sekunden mit Wasser und Seife. Husten und niesen Sie in ein Taschentuch oder in die Ellenbogenbeuge. Verwenden Sie Taschentücher nicht mehrmals. Verzichten Sie auf Händeschütteln und engen körperlichen Kontakt. Halten Sie 1,5 bis 2 Meter Sicherheitsabstand zu anderen Personen. In Situationen, in denen das nicht sicher möglich ist, tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung. Diese Vorsichtsmaßnahmen gelten für alle Atemwegsinfektionen und sind für uns alle wichtig!

Es ist gerade Grippezeit und die Symptome der Coronavirus-Erkrankung ähneln denen einer Erkältung. Fieber, Husten, Unwohlsein, manchmal begleitet von Durchfall. Schnupfen wird eher selten beobachtet. Besonders charakteristisch ist ein plötzlicher Verlust des Geruchsinns. Bei schweren Verläufen mit massiver Virusvermehrung in den unteren Atemwegen tritt Atemnot auf. Gerade in den letzten Monaten sind aber auch viele Infektionen aufgetreten, die nicht zu Krankheitssymptomen geführt haben.

Bleiben Sie zuhause, um eine mögliche Verbreitung zu vermeiden. Rufen Sie Ihren Hausarzt an oder die 116 117, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Abends und am Wochenende sind die Bereitschaftsdienstzentralen erreichbar.

Die Ärztliche Notfalldienstzentrale der BDZ Speyer befindet sich in der Paul-Egell-Str. 33 im Eingangsbereich in unmittelbarer Nähe zur Zentralen Aufnahme (ZNA) des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses: Telefon: 06232 19292 oder 06232 116117

  • Mittwoch: 14.00 bis 24.00 Uhr
  • Freitag: 16.00 bis 24.00 Uhr
  • Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage: 08.00 bis 24.00 Uhr

Niedergelassene Ärzte verschiedener Fachrichtungen stellen dort die medizinische Versorgung der Bevölkerung z außerhalb der Sprechstundenzeiten sicher. Zum Einzugsbereich der BDZ Speyer gehören die Stadt Speyer, die VG Römerberg-Dudenhofen mit Dudenhofen, Harthausen und Hanhofen, Römerberg mit Berghausen, Heiligenstein und Mechtersheim sowie Böhl-Iggelheim.

Bitte kontaktieren Sie telefonisch Ihr zuständiges Gesundheitsamt. Eine Übersicht der zuständigen Gesundheitsämter finden Sie auf der Internetseite des Landkreistags.

Vermeiden Sie sofort jeden engen Kontakt zu anderen Personen und begeben Sie sich in häusliche Quarantäne, bis Sie Anweisungen vom Gesundheitsamt erhalten.

Wichtig zu wissen: Wenn Sie keine Erkrankungssymptome haben, schließt ein negativer Abstrich in den ersten 7 – 10 Tagen nach dem Kontakt eine Infektion mit SARS-CoV2 nicht sicher aus,  weil das Virus möglicherweise einfach noch nicht nachweisbar ist. Bei Verdacht auf eine Infektion sollten Betroffene sich zunächst telefonisch bei der rheinland-pfälzischen Hotline "Fieberambulanz" unter der Nummer 0800 99 00 400 melden. Alternativ können Sie den bundesweiten Patientenservice unter der Nummer 116117 erreichen.

  • wenn man innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet gewesen ist,
  • wenn man Kontakt zu einem COVID-19-Patienten hatte.

Menschen, auf die eines dieser Kriterien zutrifft, sollten zunächst zu Hause bleiben und das Gesundheitsamt informieren. Von dort aus wird das weitere Vorgehen festgelegt.

Die Probenentnahme erfolgt aus den oberen Atemwegen (Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum). Die Proben werden durch einen molekularbiologischen Test auf das SARS-CoV-2 getestet.

Die Zeitspanne zwischen Übertragung des Erregers und Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit) liegt im Mittel bei etwa einer Woche, kann aber bis zu 14 Tage betragen. Der Erreger ist erst etwa zwei Tage vor Beginn der Symptome in Abstrichuntersuchungen nachweisbar.

In seiner Erscheinungsform ist das Coronavirus keine unbekannte Bedrohung, sondern ähnelt in gewisser Weise dem alljährlich auftretenden Grippevirus (Influenza): Wie diese wird es durch Tröpfcheninfektion und sogenannte Aerosole übertragen und es verursacht oft auch ähnliche Symptome. Auf der Grundlage unserer Erfahrungen mit Grippewellen und auch aufgrund des hohen Stellenwertes der Hygiene in unserem Krankenhaus sind wir daher gut gerüstet. Gemäß den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) haben wir Räumlichkeiten eingerichtet, Strukturen geschaffen und genügend persönliche Schutzausrüstung wie Masken, Handschuhe und Schutzkittel vorrätig, um die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeiter zu gewährleisten.

Wir haben in unserer Zentralen Notaufnahme einen speziellen Wartebereich und einen eigenen Untersuchungsraum für alle Patienten mit grippalen Symptomen eingerichtet, um potentielle Grippe- und COVID-19-Patienten von Anfang an von anderen Kranken zu trennen. So möchten wir vermeiden, dass sich Patienten untereinander anstecken. Die weitere Vorgehensweise richtet sich streng nach den aktuellen RKI-Vorgaben.

Patienten, die mit grippalen Symptomen und Fieber stationär aufgenommen werden, werden mit einer Abstrichuntersuchung auf das Vorliegen von COVID-19 untersucht. Mit Beginn der nächsten Grippewelle wird parallel auch auf das Influenza-Virus getestet. Das Ergebnis liegt allerdings erst am nächsten Tag vor. In diesem Zeitraum werden die Patienten getrennt von anderen Kranken auf einem speziell dafür vorbereiteten Isolierbereich von gesondert geschultem Pflegepersonal und Ärzten betreut. Dafür halten wir Zimmer frei.

Seit vielen Jahren schulen wir alle unsere Mitarbeiter regelmäßig im Umgang mit übertragbaren Infektionen. Zusätzlich haben wir in den letzten Monaten immer wieder spezielle Fortbildungen zu COVID-19 durchgeführt. Dabei setzen wir alle Vorkehrungen (z.B. Schutzausrüstung) gemäß der jeweils aktuellen Empfehlung des Robert-Koch-Institutes wie auch der WHO um.

Weiterhin bieten wir unseren Mitarbeitern jährlich die Teilnahme an einer Influenza-Impfung an, um sie ebenso wie unsere Patienten vor Grippe zu schützen.

Wichtige Hinweise und Fakten zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Robert Koch-Instituts (RKI)

Alle wichtigen Informationen in einer Übersicht, bietet die Homepage des Bundesgesundheitsministeriums

Aktuelle Hinweise zur Situation in der Region finden Sie auf der Homepage des Rhein-Pfalz-Kreises. Aufgrund der großen Nachfrage wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses erreichen Sie unter der Telefonnummer 0621 5909 5800 von Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr.