Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV2)

Stand: 23.11.2020

Sie haben Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2? Auf dieser Seite haben wir aktuelle Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen auch im Zusammenhang mit unserem Krankenhaus zusammengestellt.

 

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt stetig an. Auch Speyer und der Rhein-Pfalz-Kreis verzeichnen nun kritisch gestiegene Fallzahlen. Aus diesem Grund bitten wir um Verständnis, dass zur Zeit keine Besuche möglich sind. Als katholisches Krankenhaus mit mehr als 500 Mitarbeitern und jährlich über 10.000 stationären und 17.000 ambulanten Patienten fühlen wir uns verpflichtet, jetzt vorsorgende und proaktive Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Natürlich wissen wir, dass es Ausnahmesituationen gibt, in denen man seine Lieben gerne besuchen möchte, das werden wir in begründeten Einzelfällen auch weiterhin ermöglichen.

Zudem haben Angehörige von stationären Patienten die Möglichkeit 1 x am Tag von 13 - 19 Uhr wichtige persönliche Dinge und Nachrichten im begrenzten Umfang am Empfang abzugeben oder auch abzuholen. Das Krankenhaus bittet darum, dass keine Wertsachen und keine verderblichen Speisen abgegeben werden. Die Tüte oder Tasche ist mit Name, Vorname des Patienten, Geburtsdatum und sofern bekannt mit der Station zu kennzeichnen.

Weiterhin sind auch alle Telefone in den Patientenzimmern kostenlos freigeschaltet.

Die neuen Besucherregelungen ab 29.10.2020 im Detail:

Zutritt zum Krankenhaus haben folgende Personen:

  • ein Notfallpatient
  • ein Patient mit Terminvereinbarung
  • eine Bezugsperson eines jugendlichen Patienten (bis 17 Jahre)
  • eine Bezugsperson eines Patienten in einer Ausnahmesituation (nur mit Genehmigung des zuständigen Chefarztes)

Eine Begleitperson ist nur bei jugendlichen oder bei besonders hilfsbedürftigen Patienten erlaubt. Sie bedarf ebenfalls einer ärztlichen Genehmigung.

Ein-/Ausgang:

Ein Zutritt zum Krankenhaus ist für Besucher weiterhin nur über den Haupteingang in der Holzstraße möglich. Der Ausgang befindet sich an der Liegendkrankeneinfahrt (Vincentiusstraße). Dort können auch Patienten und Besucher abgeholt werden. Bitte sprechen Sie die Abholzeit vorab persönlich mit Ihrem Angehörigen oder mit der Station ab.

Weitere Regelungen im Krankenhaus:

  • Maskenpflicht für alle Besucher während des gesamten Aufenthaltes im Krankenhaus
  • Maskenpflicht für Patienten in Warte- und Aufenthaltsbereichen
  • Sicherheitsabstand von 1,50 m zu allen anderen Personen
  • Besuchszeit für Angehörige mit Genehmigung: MO - SO 13 - 19 Uhr (letzter Einlass 18.00 Uhr), nur eine registrierte Besuchsperson pro Patient,
    max. Besuchszeit 1 Stunde pro Tag

Zutrittsversbot gilt immer:

  • für alle Besucher die in den letzten 2 Wochen an Covid-19 erkrankt oder in Quarantäne waren oder Kontakt zu einer Covid-19 erkrankten Person hatten
  • für Besucher auf der Station mit Covid-19-Patienten bzw. –Verdachtsfällen
  • für Besucher, die die Masken- oder Dokumentationspflicht verweigern
  • für Kinder unter 16 Jahren

Der Sprechstundenbetrieb wird aufgrund der hygienischen Vorgaben so gestaltet sein, dass möglichst keine Wartezeiten entstehen. Alle Besucher müssen aber während ihres Aufenthaltes im Wartebereich entsprechend den behördlichen Vorgaben auf jeden Fall einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Begleitpersonen sind nur ausnahmsweise bei hilfsbedürftigen Patienten oder in besonders schwierigen Situationen erlaubt. Dies erfordert eine Genehmigung des Chefarztes.

Bitte beachten Sie: Aus Sicherheitsgründen können Sie das Krankenhaus nicht durch den Haupteingang (Holzstraße) verlassen. Der Ausgang befindet sich zurzeit auf der Rückseite des Hauses (Vincentiusstraße). Hier kann Sie ein Angehöriger oder ein Taxi nach Ihrem Termin wieder abholen.

Das Corona-Testzentrum Speyer ist geöffnet und seit 1.11.2020 unter der Leitung unseres Krankenhauses.

Wer kann sich testen lassen?
Personen aus dem Einzugsgebiet Speyer, die von der Nationalen Teststrategie des Bundesministeriums für Gesundheit erfasst werden, können sich dort auf SARS-CoV-2 testen lassen:

  • Kontaktpersonen von Patienten mit durch einen Abstrich bestätigten Infektion mit COVID-19 (= SARS-CoV-2 oder Corona-Virus); Voraussetzung: Kontakt fand nicht mehr als 10 Tage nach dem Testergebnis statt
  • Kontaktpersonen mit Info über die Corona Warn-App
  • Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland (nicht im Inland!) in den letzten 10 Tagen; Voraussetzung: Beleg über Ort und Zeitpunkt der Reise
  • Patienten vor geplanter Aufnahme in ein Krankenhaus, eine Einrichtung zum ambulanten Operieren oder eine Reha-Einrichtung
  • Testungen auf Anordnung des Gesundheitsamtes
  • Selbstzahler (Kosten etwa 130 €)

Patienten mit Krankheitssymptomen rufen bitte ihren Hausarzt an. Dieser entscheidet ob und wo der Abstrich durchgeführt wird; Nur wenn ihr Hausarzt nicht erreichbar ist, ist eine Terminvereinbarung über die Telefon-Hotline möglich.

Wie erfolgt die Anmeldung?
Eine telefonische Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich, Telefon: 0 62 32 133-100; Montag bis Freitag 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Wann ist das Corona-Testzentrum geöffnet?
Aktuell: Mo, Di, Mi, Fr von 14.00 – 18.00 Uhr

Wo ist das Corona-Testzentrum?
Halle 101, Am Neuen Rheinhafen 6, 67346 Speyer

Weiterhin geöffnet sind die Abstrichzentren in Landau (aktuelle Öffnungszeiten und Adresse über www.landau.de oder Bürgertelefon der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstrasse: 06341-940 555) und am Klinikum Ludwigshafen (Bremserstraße 79, 67063 Ludwigshafen, Telefon: 0621 503-0; geöffnet täglich von 8 bis 18 Uhr).

Am besten können Sie sich durch regelmäßiges Händewaschen schützen: mind. 20 Sekunden mit Wasser und Seife. Husten und niesen Sie in ein Taschentuch oder in die Ellenbogenbeuge. Verwenden Sie Taschentücher nicht mehrmals. Verzichten Sie auf Händeschütteln und engen körperlichen Kontakt. Halten Sie 1,5 bis 2 Meter Sicherheitsabstand zu anderen Personen. In Situationen, in denen das nicht sicher möglich ist, tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung. Diese Vorsichtsmaßnahmen gelten für alle Atemwegsinfektionen und sind für uns alle wichtig!

Es ist gerade Grippezeit und die Symptome der Coronavirus-Erkrankung ähneln denen einer Erkältung. Fieber, Husten, Unwohlsein, manchmal begleitet von Durchfall. Schnupfen wird eher selten beobachtet. Besonders charakteristisch ist ein plötzlicher Verlust des Geruchsinns. Bei schweren Verläufen mit massiver Virusvermehrung in den unteren Atemwegen tritt Atemnot auf. Gerade in den letzten Monaten sind aber auch viele Infektionen aufgetreten, die nicht zu Krankheitssymptomen geführt haben.

Bleiben Sie zuhause, um eine mögliche Verbreitung zu vermeiden. Rufen Sie Ihren Hausarzt an oder die 116 117, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Abends und am Wochenende sind die Bereitschaftsdienstzentralen erreichbar.

Die Ärztliche Notfalldienstzentrale der BDZ Speyer befindet sich in der Paul-Egell-Str. 33 im Eingangsbereich in unmittelbarer Nähe zur Zentralen Aufnahme (ZNA) des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses: Telefon: 06232 19292 oder 06232 116117

  • Mittwoch: 14.00 bis 24.00 Uhr
  • Freitag: 16.00 bis 24.00 Uhr
  • Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage: 08.00 bis 24.00 Uhr

Niedergelassene Ärzte verschiedener Fachrichtungen stellen dort die medizinische Versorgung der Bevölkerung z außerhalb der Sprechstundenzeiten sicher. Zum Einzugsbereich der BDZ Speyer gehören die Stadt Speyer, die VG Römerberg-Dudenhofen mit Dudenhofen, Harthausen und Hanhofen, Römerberg mit Berghausen, Heiligenstein und Mechtersheim sowie Böhl-Iggelheim.

Bitte kontaktieren Sie telefonisch Ihr zuständiges Gesundheitsamt. Eine Übersicht der zuständigen Gesundheitsämter finden Sie auf der Internetseite des Landkreistags.

Vermeiden Sie sofort jeden engen Kontakt zu anderen Personen und begeben Sie sich in häusliche Quarantäne, bis Sie Anweisungen vom Gesundheitsamt erhalten.

Wichtig zu wissen: Wenn Sie keine Erkrankungssymptome haben, schließt ein negativer Abstrich in den ersten 7 – 10 Tagen nach dem Kontakt eine Infektion mit SARS-CoV2 nicht sicher aus,  weil das Virus möglicherweise einfach noch nicht nachweisbar ist. Bei Verdacht auf eine Infektion sollten Betroffene sich zunächst telefonisch bei der rheinland-pfälzischen Hotline "Fieberambulanz" unter der Nummer 0800 99 00 400 melden. Alternativ können Sie den bundesweiten Patientenservice unter der Nummer 116117 erreichen.

  • wenn man innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet gewesen ist,
  • wenn man Kontakt zu einem COVID-19-Patienten hatte.

Menschen, auf die eines dieser Kriterien zutrifft, sollten zunächst zu Hause bleiben und das Gesundheitsamt informieren. Von dort aus wird das weitere Vorgehen festgelegt.

Die Probenentnahme erfolgt aus den oberen Atemwegen (Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum). Die Proben werden durch einen molekularbiologischen Test auf das SARS-CoV-2 getestet.

Die Zeitspanne zwischen Übertragung des Erregers und Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit) liegt im Mittel bei etwa einer Woche, kann aber bis zu 14 Tage betragen. Der Erreger ist erst etwa zwei Tage vor Beginn der Symptome in Abstrichuntersuchungen nachweisbar.

In seiner Erscheinungsform ist das Coronavirus keine unbekannte Bedrohung, sondern ähnelt in gewisser Weise dem alljährlich auftretenden Grippevirus (Influenza): Wie diese wird es durch Tröpfcheninfektion und sogenannte Aerosole übertragen und es verursacht oft auch ähnliche Symptome. Auf der Grundlage unserer Erfahrungen mit Grippewellen und auch aufgrund des hohen Stellenwertes der Hygiene in unserem Krankenhaus sind wir daher gut gerüstet. Gemäß den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) haben wir Räumlichkeiten eingerichtet, Strukturen geschaffen und genügend persönliche Schutzausrüstung wie Masken, Handschuhe und Schutzkittel vorrätig, um die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeiter zu gewährleisten.

Wir haben in unserer Zentralen Notaufnahme einen speziellen Wartebereich und einen eigenen Untersuchungsraum für alle Patienten mit grippalen Symptomen eingerichtet, um potentielle Grippe- und COVID-19-Patienten von Anfang an von anderen Kranken zu trennen. So möchten wir vermeiden, dass sich Patienten untereinander anstecken. Die weitere Vorgehensweise richtet sich streng nach den aktuellen RKI-Vorgaben.

Patienten, die mit grippalen Symptomen und Fieber stationär aufgenommen werden, werden mit einer Abstrichuntersuchung auf das Vorliegen von COVID-19 untersucht. Mit Beginn der nächsten Grippewelle wird parallel auch auf das Influenza-Virus getestet. Das Ergebnis liegt allerdings erst am nächsten Tag vor. In diesem Zeitraum werden die Patienten getrennt von anderen Kranken auf einem speziell dafür vorbereiteten Isolierbereich von gesondert geschultem Pflegepersonal und Ärzten betreut. Dafür halten wir Zimmer frei.

Seit vielen Jahren schulen wir alle unsere Mitarbeiter regelmäßig im Umgang mit übertragbaren Infektionen. Zusätzlich haben wir in den letzten Monaten immer wieder spezielle Fortbildungen zu COVID-19 durchgeführt. Dabei setzen wir alle Vorkehrungen (z.B. Schutzausrüstung) gemäß der jeweils aktuellen Empfehlung des Robert-Koch-Institutes wie auch der WHO um.

Weiterhin bieten wir unseren Mitarbeitern jährlich die Teilnahme an einer Influenza-Impfung an, um sie ebenso wie unsere Patienten vor Grippe zu schützen.

Wichtige Hinweise und Fakten zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Robert Koch-Instituts (RKI)

Alle wichtigen Informationen in einer Übersicht, bietet die Homepage des Bundesgesundheitsministeriums

Aktuelle Hinweise zur Situation in der Region finden Sie auf der Homepage des Rhein-Pfalz-Kreises. Aufgrund der großen Nachfrage wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses erreichen Sie unter der Telefonnummer 0621 5909 5800 von Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr.